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Reformierte
Kirchgemeinde

Meisterschwanden
Fahrwangen

Rumänien-Einsatz 2010

Vom 24. Juli bis 7. August verbrachte eine Gruppe von 10 Leuten der Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen eine Einsatzzeit in Rumänien. Sie tauchten ein in ein Land, das noch immer die Folgen der bewegten Geschichte spürt und machte spezielle und horizonterweiternde Erfahrungen in einer anderen Kultur.
Nach einer zweitägigen Reise mit Übernachtung in Ungarn traf die Gruppe in Fofeldea, einem kleinen Dorf in der Nähe von Sibiu (Hermannstadt), ein. Sogleich fühlte man sich zurückversetzt in eine andere Zeit. Wagen mit Pferdegespann, Kühe und Wasserbüffel, die über die Strasse getrieben werden und einfachste Unterkünfte prägen das Dorfbild.
Nach einer kurzen Angewöhnungszeit wurde mit der Planung der Kindertage begonnen. Mit Unterstützung von einigen Englisch sprechenden Rumäninnen wurde die Sprachbarriere überwunden. Den Kindern, die kaum an Strukturen gewöhnt sind, stellte man ein einfaches Kinderprogramm zusammen. Bis zu 100 Kinder waren anwesend, ihnen wurden biblische Geschichten erzählt, es wurde gesungen und sie konnten sich auch beim Basteln und Spielen betätigen. An der einfachen und oft schmutzigen Kleidung der Kinder konnte man erkennen, dass diese aus ärmlichsten Verhältnissen kommen. Umso dankbarer waren sie für diese Abwechlung in ihrem Dorf! Auch die Verpflegung brachte viele Lächeln in die Gesichter der jungen Roma-Kinder.
Die Gruppe aus der Schweiz arbeitete auch an der Planung eines Lagerhauses und deren Umgebung, das in den nächsten Jahren die Kinderprogramme vor Ort unterstützen soll. Beim Roden der Umgebung war auch ganz praktischer, körperlicher Einsatz gefragt.
Bei Ausflügen in die Städte Sibiu und Sighisoara sowie in die Karpaten bekamen die jungen Leute auch einen Einblick in die landschaftliche und kulturelle Schönheit des Landes. So wurde dieses Land mit allen Herausforderungen ins Herz geschlossen. Die Kinder und Erwachsenen des Dorfes Fofeldea wussten dies zu schätzen.
Nach zwei Wochen machte sich die Gruppe wieder auf den Weg in Richtung Schweiz. Im Wissen darum, dass sie einigen Menschen, die fast nichts haben, etwas von unserem Überfluss weitergeben konnten. Die Freude darüber überwiegte alle Entbehrungen der vergangenen zwei Wochen. Bereichert kehrten sie aus einer armen Region zurück in die Schweiz. (JM)

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